RSS Verzeichnisse
Das Internet bietet für jedes noch so exotische Nischenthema den einen oder anderen
Internetauftritt. Vom einfachen Blog bis hin zur umfangreichen Community mit Hunderten oder Tausenden von
Mitgliedern widmen sich verschiedene Plattformen unterschiedlichen Themen. Sowohl den Blog als auch die große
Community müssen bestimmte qualitative Merkmale auszeichnen, wenn sie erfolgreich sein sollen. Es sollten
regelmäßig und stets aktuelle Beiträge veröffentlicht werden, in denen das Thema der Plattform behandelt wird. Das
gestaltet sich thematisch mal schwerer und mal leichter. Dies hängt ganz davon ab, was das gesamte Thema des
jeweiligen Internetauftritts ist. Aber bestimmte Themen, wie beispielsweise Kochrezepte oder Computer News, lassen
sich problemlos thematisch und stets mit aktuellem Bezug behandeln.
Gelingt es also, stets aktuelle und interessante Beiträge zu liefern, so wird man sich
schon bald die Frage stellen müssen, wie man diesen am besten Aufmerksamkeit verschafft. Gerade wenn häufig neue
Publikationen erscheinen, wird nicht jeder interessierte Nutzer die Zeit finden, mehrmals täglich auf der Seite
vorbeizuschauen. Dann muss eben der Berg zum Propheten kommen! Die Eintragung in RSS Verzeichnisse macht dies
möglich. Ein RSS Feed hat den vergleichsweise altmodischen Newsletter schon längst abgelöst. RSS Feeds lassen sich
mittels eines entsprechenden RSS Readers empfangen. Viele E-Mail Clients haben einen solchen RSS Reader
mittlerweile integriert. Eine Meldung via RSS kann man sich wie einen kleinen, verlinkten Teaser vorstellen. Der
Link führt dabei zu jener Seite, von der ein RSS Feed bestellt wurde. Der Vorteil gegenüber dem Newsletter ist
klar: Ein RSS Feed ist gegenüber dem Newsletter weniger aufwändig und weniger sperrig. Er lässt sich leichter
erstellen und mit weniger Aufwand vertreiben. Und auch Empfänger profitieren von diesem simplen Format. Die eigene
Mailbox wird nicht mehr mit Newslettern überschüttet und die Meldungen via RSS sind knapp gehalten. Diese zu
checken erfordert wenig Zeit.
Man kann RSS Feeds auf zweierlei Wegen unters Volk bringen: Einerseits kann man sie auf der
eigenen Seite anbieten (typischerweise am Ende eines Artikels). Des Weiteren besteht auch noch die Möglichkeit, die
eigene Seite in ein sogenanntes RSS Verzeichnis eintragen zu lassen. Diese RSS Verzeichnisse sind im Stile von
Webkatalogen (also nach Kategorien) aufgebaut. Dort können Nutzer gezielt nach RSS Feeds in den entsprechenden
Rubriken suchen und eine der dort aufgeführten Internetseiten, die ihnen zusagt, abonnieren.
Heute findet man RSS Angebote eigentlich auf allen Internetseiten vor, auf denen regelmäßig
neue Inhalte erscheinen. Die simple Struktur von RSS, die Einfachheit und Zweckdienlichkeit unter einen Hut bringt,
hat den Erfolg dieses Formats bedingt. Newsletter hingegen werden meist nur noch im Rahmen der Werbung eingesetzt –
aber natürlich bestätigen auch Ausnahmen diese Regel.
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